Dienstag, 4. August 2026

Gardasee-Radreise Tag 8 - Montag, 3. August 2026 - Rückreise Tag 1

Montag, 3. August 2026

Heute ist der 1. Tag der Rückreise vom Gardasee über das Stilfser-Joch bis nach Innsbruck.

Die Route ist fast ident mit der vom Samstag. Damals ging es die 142 Kilometer von Bozen nach Garda die Etsch entlang flußabwärts und mit Rückenwind rasant mit zumeist 30 KM/H oder schneller.

Diesmal radelten wir jedoch flußaufwärts 141 Kilometer und 890 Höhenmeter und bis zum frühen nachmittag mit Gegenwind. Erst danach gab es Unterstützung durch den einsetztenden Südwind.

Im Team mit Heri an der Spitze, der fast die gesamte Stecke vorne im Wind radelte, und uns im Windschatten mit 25 bis 30 KM/H und manchmal auch noch schneller mitzog, benötigten wir nur ca. 1 Stunde länger als am Samstag!!!

Auch die Sonne meinte es wieder gut mit uns und sorgt mit Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad dafür, dass wir durch den Fahrtwind nicht frieren mussten!

Kurz vor dreiviertel Acht starteten wir in Garda bei 27 Grad und hatte sogleich die erste Bergwertung vor uns mit ca. 150 Höhenmetern über den Bergrücken mit steiler Abfahrt ins Etschtal.



Ein letzer wehmütiger Blick zurück Gardasee!






Im Etschtal wurden wir bereits von Siegfried mit dem Begleitbus erwartet.


Mit dem Werkzeug aus dem Bus konnten wir die Bremsen am Hinterrad von Karl nachjustieren, damit sie nicht mehr streiften.


Die Route führte zum Teil wieder neben der Etsch bzw. dem Etsch-Kanal, auf dessen Hangsicherung uns einige Gemsen ktirisch beoachteten und anschließen die Flucht ergriffen!







Nach ca. 40 Kilometer gabe es um ca. 11:00 Uhr die erste Trinkpause beim Begleitbus.


Frisch gestärkt und voller Datendrang radelten wir nach 10 Minuten weiter unserem Tagesziel entgegen.





Vorbei an Weingärten  und Obstplanatgen ... 



... und blühenden Oleanderbüschen ...


... und über moderne Brücken ...



... vorbei an Roverto ...






... immer auf der  EuroVelo-Route 7, einem europäischen Radfernweg, der über 7.650 Kilometer vom Nordcap in Norwegen nach Malta führt und dabei 9 Länder durchquert.



Die Durchfahrt durch die Stad Trento erwies sich als sehr angenehm, da wir ohne viele Umwege direkt an der Etsch entlang radelten, die meiste Zeit unter riesigen und alten Bäumen, die herrlich kühlen Schatten spendeten.







Auf vielen anderen Abschnitten gab es dagegen keinen Schatten und die Sonne brannte erbarmungslos auf uns runter.




Nach ca. 100 Kilometer erwartete uns Siegfried bereits wieder mit dem Begleitbus und es gab eine kurze Erfrischungspause.


Weiter ging es Richtung Norden ...


... und im Hintergrund konnten wir schon Kaltern erkennen.




Endlich bekommen wir den Kalterer See zu Gesicht, wenn auch zu Beginn nur hinter Gittern!





Da das Uver des Sees aber nur über die Nordseite zu erreichen ist und aufgrund der Hitze beschlossen wir den See im wahrsten Sinne des Wortes "links liegen zu lassen" und nach einer kurzen Pause direkt nacht Kalteren zu fahren.














Im Gasthof zum Weißen Rößl, einem ehrwürdigen Haus aus dem 16. Jahrhundert am Marktplatz schräg gegenüber der Kirche bezogen wir schließlich unser Quartier und stärkten uns auch sogleich.

 









Die Daten des 8. Tages:

          Streckenlänge:         141 km

          Fahrzeit:                   06:15

          Schnitt:                     22,6 km/h

         Höhenmeter rauf:      890 HM

         Höhenmeter runter:   530 HM

Sonntag, 2. August 2026

Gardasee-Radreise Tag 7 - Sonntag, 2. August 2026 - RUHETAG

 Heute Sonntag, der 7. Tag ist unser Ruhetag, bevor es wieder zrück in die Heimat geht.

Beim Frühstück auf der Terasse unseres Hotels wäre Heri beinahe von einer Gottesanbeterin (passend zum Sonntag) verschlungen worden. Aber wir konnten das gemeinsam verhindern!



Mit dem Schiff fuhren wir am vormittag nach Sirmione







Thomas kontollierte wie gewohnt, ob wir eh auf der richtigen Route sind!


Sirmione ist ein schöner Ort, aber touristisch etwas überlaufen und bei 35 Grad oder mehr sehr anstrengend. Die engen Gassen boten wzumindest etgwas Schatten.







Auch in der Kirche war es so richtig heiß ...


... und sogar die Elefanten am Strand glühten! 


Zum Mittagessen fanden wir ein Hotel mit einem klimatisierten Restaurant. 





Der Weg zurück mit dem Schiff bot Zeit über das Erlebte der letzten Tag nachzudenken.




Ein erfrischendes Bad im See weckte wieder die Lebensgeister für die nächsten anstrengenden Tage.







Morgen Montag steht eine anstrengende Etappe mit 140 Kilomtern und 890 Höhenmetern auf dem Programm, ähnlich der von Samstag, nur diesmal in die andere Richtung, immer leicht bergauf den Etsch-Radweg bis nach Kaltern am See kurz vor Bozen.