Mittwoch, 5. August 2026

Gardasee-Radreise Tag 10 - Mittwoch, 5. August 2026 - Rückreise Tag 3

Mittwoch, 5.8.2026

Der heutige 3. Tag der Rückreise vom Gardasee führte uns über das Stilfser Joch. Nach dem wir bereits gestern  am Nachmittag gut ein Drittel der Höhenmeter von Prad bis zu unserem Quartier dem Hotel Madatsch zurückgelegt hatten, standen heute nur noch ca. 1.200 Höhenmeter und 14 Kilometer bis zum Passo Stelvio am Programm.


Nach einem eher zurückhaltendem Früchstück - ich habesogar freiwillig auf den Speck zum Spiegelei verzichtet - starteten wir kurz nach halb acht.




Die atemberaubende Landschaft entschädigte uns für die Strapazen - es ging gleich nach dem Hotel bergauf und das blieb auch die nächsten 2 Stunden so!







Siegfried stellte den Begleitbus auf der Franznshöhe auf 2.188 Höhenmetern ab, damit wir uns so auf halber Strecke im Bus versorgen können.
Er selbst packte sein E-Bike aus und führ bis nach Prad runter und den das gesamte Stilfser Joch in einem rauf!!!





48 Kehren bis zum Pass musssten wir raufradeln und der Ausblick - auch auf den Ortler - wurde immer gewaltiger!







Wir wären ja bereits früher am Pass oben angekommen, hätte uns nicht eine rote Baustellenampel gebremst!


Bei Kehre 1 hat man es schon fast geschafft!


Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit - einige ware schneller, einige von uns braucht etwas länger - standen wir ehrfürchtig und stolz uam Silfser Joch auf 2.760 Höhenmetern, dem höchsten Punkt unserer diesjährigen Radreise.






Zur Belohnung für 2 Stunden Strapazen gab´s ein akoholfreies Weizenbier!



Ein kurzer Blick zurück erfüllte uns mit Stolz und Zufriedenheit, es ist besser gegangen als gedacht!



Bevor wir uns wieder fast 2.000 Höhenmeter auf den Weg nach untern machten, besuchten wir die Kapelle und am Stilfser Joch und dankten für diebisher unfallfreid Radreise!




Anschließend ging es in rasanter Fahrt hinunter zum Umbrail Pass in die Schweiz.











Nicht nur in Italien, auch in der Schweiß werden die Wiesen, aufgrund der anhaltenden Trockenheit bewässert!


Das Mittagessen nahmen wir im Schweizerhof ind Sta Maria/Val Mustair zu uns!



Auch das Schweizer Bier mundet, speziell bei Temperaturen über 30 Grad!


Nur der Most (Apfelwein trüb vom Fass) trifft unsern Mostviertler Geschmack nicht so ganz!


Wenige Kilomter nach dem Mittagessen passierten wir wieder die EU-Grenze zu Italien.


Und es ging immer noch bergab - herrlich!



Die Wiesenbewässerungen boten eine angenehme Abkühlung, da zumeist auch die Radwege - und somit auch wir - mitgegossen wurden!


Im Tal in Laatsch angekommen, ging es dann in Richtung Reschenpass.





Aufgrund der großen Hitze wunderten wir uns auch nicht, dass Zebras neben dem Radweg grasten!


Von nun an ging es wieder am Etsch-Radweg bergauf - ca. 7 Kilometer und ca. 500 Höhenmeter bis zum Reschensee. Die Etsch entspring in der Nähe von Reschen und fließt durch den Reschensee.





Kurz vor Bergeis zwang eine 20%ige Steigung einige von uns vom Rad und verlangte eine kurze Verschnauffpause
.









Immer entlang der Etsch und immer bergauf!







Vorbei am Haidersee ... 

 


... ging es zum Reschensee, der zur Zeit eine sehr niedrigen Wasser stand aufweist.





 Auch der berühmte Kirchtum von Altgraun im Reschensee steht zur Zeit im Trockenen!




Kurz vor halb sechs erreichten wir unser Tagesziel: Reschen am See.



In unserem Quartier stärkten wir uns nach der mit 64 Kilomtern zwar kurzen, aber aufgrund der 1.870 Höhenmetern doch sehr fordernden Etappe und ließen den Tag gemütlich ausklingen.




Abendlicher Blick auf den Reschensee mit dem Ortler im Hintergrund.




Die Daten des 10. Tages:

          Streckenlänge:         63,9 km

          Fahrzeit:                   04:30

         1970 Schnitt:             14,2 km/h

         Höhenmeter rauf:      1.870 HM

         Höhenmeter runter:   1.970 HM




















Mehr Informationen gibt es nach Mitternacht!

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