Mittwoch, 5. August 2026

Gardasee-Radreise Tag 9 - Dienstag, 4. August 2026 - Rückreise Tag 2

 Dienstag, 4. August 2026

Der heutige 2. Tag der Rückreise vom Gardasee führte uns von Kaltern am See vorbei an Bozen, durch Meran und über Prad nach Trafoi in unser Quartier, das Hotel Madatsch direkt an der Straße zum Stilfser Joch über das Stilfser-Joch zwischen Kehre 44  und 45  auf einer Seehöhe von etwas über 1.500 Meter.


Der Morgen begann mit strahlendem Sonnenschein und angenehm warmen Temperaturen.


Heute stand eine mit knapp 100 Kilometern etwas kürzere, dafür aber mit ca. 1500 Höhenmetern doch recht anstrengende Etappe vor uns. Auch die prognostizierten Temperaturen  ließen eine schweißtreibende Radtour erwarten. Unsere Mienen beim Frühstück waren daher etwas angespannt!


Kurz vor 9:00 Uhr starten wir immer auf dem Radweg, meist schattig unter Bäumen bergab bis Bozen.





Auch so mancher Tunnel lag wieder auf unserer Route.


Der Radweg in Richtung Meran und auch weiter bis kurz vor Prad führte, wie auch schon die Routen unserer letzten Tage, immer entlang der Etsch.


Um 10:00 Uhr legten wir eine kurze Rast zum Verschnaufen ein. Heri an der Spitze gegen den Wind forderte uns wieder alle Kräfte ab. Dafür legten wir auch eine beachtliche Wegstrecke zurück!


Die Landschaft ringsum war atemberaubend und auch heute begleiteten uns durchgehen Apfelplantagen auf beiden Seiten den Radweges bzw. der Etsch.


In Meran trafen wir nach 36 Kilometer wieder mit Siegfried zusammen, der alle Mühe hatte uns zu folgen bzw. zu uns zu stoßen, da wir ersten relativ flott und zweitens ausschließlich auf dem Etschradweg unterwegs waren.






Der Zeitpunkt war absichtlich so gewählt, da kurz nach Meran ein Anstieg mit ca. 200 Höhenmetern auf uns wartete. Der war zwar etwas schweißtreibend, bot aber dafür einen herrlichen Ausblick über Meran und die Berge rundum.






Auch am Sitz der Giganten - den Trauttmannsdorffer Thronsesseln am Hochkreuz - kamen wir vorbei und nutzten die Gelegenheit für ein kurzes Probesitzen. "Ganz bequem, aber für den eigenen Garten doch etwas zu groß und sperrig" 


Oben angekommen - nach  45 Kilometern - wurden wir wieder von Siegfried erwartet und mit kühlen Getränke versorgt. 








Danach ging es wieder ziemlich eben mit nur einer leichten Steigung weiter durch Obstplantagen und eine tolle Landschaft bis nach Laas. Es ist unvorstellbar, wie viele Bauernhöfe und Häuser an den steilen hängen "klebten"!





Unser ständiger Begleiter: die Etsch!








Die Hälfte der Straße gehört hier den Radfahrern!!!


Zu Mittag, wenn die Sonne im Zenit steht, ist es oft schwierig an der Strecke  ein kühles, schattiges Plätzchen für die Mittagsjause zu finden. Mit dem Schatten des Busses geht es dann doch zumeist!



Die ersten Verkehrsschilder kündigen bereits den passo stelvio, das Stilfser Joch an! Aber noch ist es ein schönes Stück zum Radeln und die Steigung nimmt doch merklich zu.




Aber noch ist keine Zeit für ein kühlendes Bad m Teich neben unserer Route!


Erschwerend kommt nun noch dazu, dass der Radweg über viele Kilometer nicht asphaltiert ist, was das Ganze doch etwas kräfteraubender macht.



Dafür ist die Landschaft wunderschön!


Kurz nach Laas trennen wir uns von der Etsch und nehmen Kurs auf Prad.







Und wieder allgegenwärtig: die Apfelplantagen!


Letzte Stärkung vor unserem heutigen Etappenziel Trafoi nach 88 Kilometern in Prad auf einer Seehöhe von ca. 900 Metern .




Leider endetet der schöne Radweg rauf schon nach kurzer Zeit und wir mussten auf der Straße weiterradeln!


 
















Kurz vor Trafoi begann es leicht zu nieseln, was die heiße Luft noch etwas dunstiger machte.




48 Kehren bis zum Pass - 4 davon - und ca. 600 Höhenmeter - machen wir noch heute!




Endlich kommt die Ortstafel von Trafoi unserem Zielort, bis ins Hotel Madatsch zieht es sich aber dann doch noch etwas!










Geschafft! Das erste Drittel des Stilfser Jochs haben wir bereits hinter uns gebracht, die restlichen zwei nehmen wir morgen vormittags in Angriff: 14 Kilometer mit 1.200 Höhenmetern (bis zum Abend in Reschen am See werden noch weiter 50 Kilometer und nochmals 700 Höhenmeter dazukommen!).

Das erste Bier am Ziel ist immer das Beste!!!



.

Das Hotel ist TOP mit eigenem SPA und Whirlpool auf der Dachterrasse.






Am Abend ließen wir uns noch mit einem 5-gängigen Abendessen verwöhnen, damit wir auch für morgen noch ausreichend Kraft haben!!!











Vor dem Schlafengehen noch ein Blick nach vorne (oben) ...


... und ein Blick nach hinten (unten)!





Die Daten des 9. Tages:

          Streckenlänge:         99,4 km

          Fahrzeit:                   05:25

          Schnitt:                     19,1 km/h

         Höhenmeter rauf:      1.400 HM

         Höhenmeter runter:   300 HM








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