Donnerstag, 30.7.2026
Der heutige 4. Tag unserer Radreise begann bereits sehr zeitig vor 05:30 Uhr, da wir den Sonnenaufgang um 05:40 live erleben wollten. Bei sehr kühlen Temperaturen erklommen wir den Aussichtsturm, den höchsten Punkt der Edelweißspitze und konnten auf der einen Seite den neben der Glochnerspitze untergehenden Vollmond bewundern, während sich auf der anderen Seite die aufgehende Sonne durch die Morgenröte nach oben schob.
Nach dem Verladen des Gepäcks stärkten wir uns wieder mit einem kräftigenden Frühstück, bevor wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Toblach in Südtirol machten.
Nach einer rauschen Abfahrt über das Stöckelpflaster von der Edelweißspitze und über das Fuschertörl mit kurzer Rast für ein Fotoshooting zur Fucher-Lacke schmerzten die ersten Höhenmeter des Tages bis zum Hochtor.
Weiter bergab in Richtung Heiligblut erhaschten wir noch einen letzten Blick auf den Glocknergipfel.
Kurz nach der Maustelle verließen wir die Glocknerstraße und radelten über die Apriacher Höhenstraße hoch über dem Tal nach Süden, bevor wir nach steiler Abfahrt in Großkirchheim - Döllach auf die Großglockner Bundesstraße kamen.
Mehrmals überquerten wir die Möll, wobei so manche Brücke für unsere rasante Fahrweise dabei fast zu schmal war!
In Winklern fanden wir in der Straßenmeisterei dank unseres Begleitfahrers Siegfried Unterschlupf in der Straßenmeisterei und ein schattiges Plätzchen für unsere Mittagsjause.

Das Service von Siegfried war wie immer perfekt.
Kurz vor dem Start gab es plötzlich unverhersehbare Probleme. Neben einem Problem mit dem Zündschlüssel, verlohr unser Begleitbus jede Menge Dieselöl, sodass an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war!
Da wir nicht wirklich helfen konnten und die Zeit drängte, radelten wir weiter zur 2. großen Bergwertung des Tages, dem Iselsbergpass, während Siegfried versuchte das Problem bei VW-Händlern in der nähern Umgebung zu lösen.
Kurz nach dem Anstieg gab es ein zufälliges Wiedersehen mit Birgit und Wolfgang, der Tochter von Karl und ihrem Partner, denen auf dem Weg in ihren Urlaub im Vorbeifahren unser markanten URC-Radtrikots aufgefallen waren.
Oben am Pass angekommen suchten wir Schutz vor der sengenden Hitze im Schatten einiger Bäume für eine kleine Verschnauff-Pause.
Danach ging es in rassanter Fahrt hinab nach Lienz, wo die Temperaturen nochmals ein paar Grad höher waren. Entlang des Drauradwegen radelten wir weiter in Richtung Silian.
Im Gasthof Kantschieder in Abfaltersbach gönnten wir uns eine etwas längere Pause.
Mittlerweile hatte Siegfried mithilfe des ÖAMTC einen Abschleppdienst organisiert der den Bus abgeholt und in eine VW-Werkstatt nach Silian tranportiert hatte, welche die notwendigen Ersatzteile lagernd hatte. So konnte das Problem mit dem auslaufenden Dieselöl gelöst werden!
Das Problem mit den Zündschlüsseln konnte jedoch auch in dieser Werkstatt noch nicht gefixt werden, sodass es immer ungewiss ist, ob der Motor, wenn er abgestellt wird, auch wieder gestartet werden kann!
Um 17:17 Uhr überquerten wir am Drauradweg die Grenze nach Südtirol.
Nur wenige Minuten später musste wir uns aufgrund eines kurzen Regenschauers unter einigen Bäumen Unterschlupf suchen.
Der Regen war bald vorbei und wir konnten gemeinsam mit Siegfried, der mittlerweile auch wieder zu uns gestoßen war, unser Tagesziel ansteuern, wo der Tag nach einem sehr guten Abendessen gemütlich ausklang.
Guten Morgen ihr starken Männer, es ist wunderbar euch bildlich zu begleiten, aber manchmal bekomme ich Gänsehaut, wie ihr das alles so toll schafft 💪 wünsche euch ab jetzt schönes und unfallfreies Weiterradeln u und und keine
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